San Francisco - 5 Reisetipps für die Metropole am Pazifik

San Francisco

Nachdem ich immer wieder Anfragen zu Amerika bekommen habe, freue ich mich besonders, heute eine Gastartikel von Tanja von takly on tour veröffentlichen zu können:

Takly on tour

Hey ich bin Tanja und Reisen ist meine große Leidenschaft. Ich bin der
Meinung, kaum etwas erweitert den Horizont mehr, als das Reisen und die
Erfahrungen die man dabei macht. 2014 bin ich mit meinem Freund zusammen die Westküste der USA entlanggereist, unter anderem haben wir dabei ein paar Tage in San Francisco verbracht. Diese Stadt ist einfach wahnsinnig interessant, dass möchte ich euch in dem folgenden Beitrag zeigen. Mehr von San Francisco, Nordamerika und entsprechenden Tipps findet ihr auf meinem Blog takly on tour – dem Blog für alle Reise- und Campingbegeisterten.

 


Das Erste was wir sehen, als wir aus dem Bus steigen ist eine lange Menschenschlange. Wir sind sofort neugierig und wollen wissen, was diese vielen Menschen anzieht. Schnell ist die Straße überquert und es wird klar, was die Leute so fasziniert beobachten: Das Wendemanöver eines Cable Cars.

 

Nun sind wir gerade mal wenige Minuten in San Francisco und schon treffen wir auf eines der Wahrzeichen der Stadt. Die Kabelstraßenbahnen sind wirklich einzigartig. Aus einem Wagon bestehend sind die öffentlichen Verkehrsmittel von San Francisco wahre Touristenmagnete.

 

Das Wendemanöver ist deshalb so interessant, weil die Schienenbahnen am Ende der Straße einfach auf einer beweglichen Plattform „gedreht“ werden. Man kann überall, wo die Bahnen fahren, an jeder Kreuzung zu- oder aussteigen.



Mein Cable-Car-Tipp:

Man sollte nicht unbedingt an der ersten, zweiten oder dritten Haltestelle einsteigen, da vor allem die Starthaltestellen gerade bei Touristen besonders beliebt sind. Es gibt lange Warteschlangen und die Bahnen sind sehr voll, das ist auch der Grund, wieso die Cable Cars an Haltestelle zwei und drei häufig einfach ohne anzuhalten vorbeifahren. Man sollte lieber an einer Haltestelle zusteigen, bei der die Bahn schon einige Zeit unterwegs war.



 

San Francisco Cable Car

Es ist schon bemerkenswert wie diese Cable Cars den Hügel herauf „kraxeln“. Genau dafür ist San Francisco übrigens bekannt: Für seine Hügel. Zweiundvierzig mal heißt es im Stadtgebiet Hügel auf und Hügel ab. Gerade beim Erklimmen oder Herunterlaufen sollte man sich häufiger mal umdrehen, denn es gibt immer wieder tolle Ausblicke. Wenn man viel zu Fuß erkunden möchte, ist auch das richtige Schuhwerk und der richtige Rucksack ein wichtiges Thema.


Mit der Cable Car „Powell-Hyde“ ging es nun für uns den Hügel hinauf, bevor wie an der Hyde Street, Ecke Lombard Street aussteigen. Eine perfekte Haltestelle, um die wohl bekannteste Straße im Stadtgebiet zu bestaunen: die Lombard Street. Wer hat nicht schon von ihr gehört?


San Francisco Lombard Street

Ich muss wirklich zugeben, man muss sie einfach einmal gesehen haben. Diese steile, enge Einbahnstraße gehört ebenso zu den Highlights der Stadt wie die Painted Ladies. Eigentlich handelt es sich bei der Lombard Street um eine „ganz normale“ Anliegerstraße. Durch ihre verwinkelte Fahrbahn ist sie allerdings ein echter Hingucker. Von hier oben kann man auch auf den bekannten Teil der Straße hinabschauen. Auf der rechten Seite führen Treppen den Berg hinunter, so dass man sich die Straße nicht mit den Autos teilen muss.

Nachdem man von unten seine Pflichtfotos gemacht hat, bietet sich von hier aus ein etwa 20minütiger Spaziergang zur bekannten Fishermans Wharf an. Zunächst folgt man der Lombard Street, biegt dann links in die Mason Street ein und weiter geht es bis Ecke Beach Street. Hier hält man sich rechts und kommt automatisch zum Pier.

 

San Francisco Fishermans Wharf

Die ehemalige Bootsanlegestelle am Pier 39 ist das ganze Jahr über ein Anziehungspunkt für Touristen. Restaurants, Souvenierläden, Fahrgeschäfte und das Aquarium laden zum Verweilen ein.


Auch ein kostenloses, tierisches Highlight ist hier zu finden. Die Seelöwenplattformen – hier haben sich frei lebende Seelöwen angesiedelt und nutzen diese Plattformen als Ruheplätze. Ein Erlebnis, welches man so schnell nicht wieder vergisst. Tierliebhaber werden sich nur schwer von diesem Anblick und den Seelöwenrufen losreißen können.

 

San Francisco Sea Lions

Vom Pier 39 hat man einen direkten Blick auf die Insel Alcatraz mit ihrem bekannten, ehemaligen Hochsicherheitsgefängnis. Die Insel dient heute als beliebtes Ausflugsziel für Touristen.



Mein Alcatraz-Tipp:

Man sollte den Pier 39 ab mittags besuchen, denn morgens könnte die Insel noch in den morgendlichen Nebelschwaden verdeckt sein.


Mein Restaurant-Tipp auf der Fishermans Wharf:

Das Restaurant Bubba Gump. Ein Besuch ist definitiv ein Erlebnis und auch das Essen war bei unserem Besuch wirklich köstlich.


 


San Francisco Alcatraz

Bei einem Spaziergang oder einer Busfahrt Richtung Ferry Buildung hat man immer wieder tolle Ausblicke auf das Wasser und auf die Bay Bridge. Im Turm des Fährgebäudes kann es sich lohnen vorbeizuschauen. Hier befindet sich eine sehenswerte Uhr.


Angrenzend an das Gebäude liegt der Financial District. Von hier aus hat man einige interessante Anlaufpunkte. Zum einen liegt der Chinatown direkt nebenan. Hier reihen sich die chinesischen Läden aneinander und die roten Wimpel und Lampions flattern über den Straßen.


San Francisco Chinatown

Außerdem gelangt man von hier aus sehr einfach zum Union Square – ein großer Platz, wo man sich auf einem der zahlreichen Parkbänke entspannt zurücklehnen und das mediterrane Klima genießen kann. Im gleichnamigen Viertel befinden sich überwiegend Einkaufsmöglichkeiten, Theater und Hotels.

 

Wenn man sich ausgeruht hat, kann man sich auf den kurzen Weg zur Market Street machen. Von hier aus besteht die Möglichkeit, mit dem Bus zu den "Painted Ladies" zu gelangen. Dafür musst Du einfach bei der Haltestelle „Market St & Grant Ave“ in den Bus Nr. 21 steigen. Nach circa 18 Minuten erreichst Du die Haltestelle „Hayes St. & Steiner St.“ Einen kurzen Fußmarsch durch den Alamo Square Park und man hat eine tolle Sicht auf die bekannte Häuserzeile.

 

San Francisco Painted Ladies

Eine tolle Aussicht auf die Stadt bekommt man übrigens von den Twin Peaks – diese beiden Zwillingshügel sind etwa 275m hoch und stehen inmitten von San Francisco in der gleichnamigen Natural Area.



Mein Aussichts-Tipp:

Zum Sonnenauf- oder Sonnenuntergang ist es hier besonders schön. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist dieser Aussichtspunkt leider nicht sehr einfach zu erreichen, daher empfehle ich eine Anfahrt mit dem eigenen Fahrzeug.


 


Falls man doch mit dem Bus fahren möchte kann man vom Alamo Square folgende 40-Minuten-Busroute wählen: „Fillmore St. & Haynes St.“  Bus 22  „Church St. & Market St.“,  Umstieg   „14th St. & Church St.“   Bus 37  „74 Crestline Drive“. Hier enden die öffentlichen Verkehrsmittel. Für alle sportlichen Touristen geht es die folgenden 400 Meter in etwa 10 Minuten den Berg hinauf. Alle anderen gönnen sich lieber ein Taxi. Ich garantiere, egal wie man dort hochgelangt, man wird mit einer tollen Aussicht belohnt.

 

San Francisco City

Nun fehlt natürlich noch ein großes Highlight der Stadt – die Golden Gate Bridge.


Mein Golden-Gate-Brigde-Tipp:

Auch diesen Ausflug sollte man wenn möglich nicht direkt am Morgen einplanen, denn der morgendlichen Frühnebel zieht vom Meer her über die Hügel der Stadt und legt alles in einen Dunst. Zahlreiche interessante Viewpoints auf jeder Seite bieten jedenfalls einen grandiosen Blick auf die rot-leuchtende Brücke bekommt.  


 


San Francisco Golden Gate Bridge

Hast Du jetzt Lust bekommen auf die Stadt an der Westküste? Dann gibt es hier noch weitere Reiseinformationen zu San Francisco.

Teilen:


Hast du Angst, auf deiner Reise etwas zu vergessen, möchtest aber trotzdem nur das Nötigste einpacken? Dann trag dich für meinen Newsletter ein und du erhälst kostenlos meine ultraleichte Packliste speziell für Südostasien.

Was sollte man deiner Meinung nach in San Francisco gemacht haben?

Kommentar schreiben

Kommentare: 5
  • #1

    Heike (Dienstag, 24 Februar 2015 18:34)

    Was für ein schöner Artikel. Und die Bilder sind klasse. Ich war letztes Jahr in San Francisco und da kommen Erinnerungen auf.
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Heike

  • #2

    Tanja von takly on tour (Samstag, 28 Februar 2015 21:02)

    Hallo Heike.
    Vielen Dank. Auch ich konnte so die Tage noch einmal Revue passieren lassen.
    Einfach herrlich so in Erinnerung schwelgen zu können, oder?
    Viele Grüße
    Tanja

  • #3

    Jo (Montag, 23 März 2015 11:26)

    Das ist ein sehr schöner Bericht mit tollen Bildern, der Lust auf San Francisco macht! Ich war leider noch nicht in dort, es steht aber ganz weit oben auf meiner Liste. Deine Tipps merke ich mir schon mal... :)

  • #4

    Tanja von takly on tour (Samstag, 11 April 2015 19:20)

    Hallo Jo.

    Danke, schön zu hören, dass es dir gefällt. Das kann ich dir wirklich nur empfehlen, die Stadt ist wirklich ein Traum. Ich hoffe für dich, dass es bald mit einer Reise klappt.

    Viele Grüße
    Tanja

  • #5

    Martin (Samstag, 27 Juni 2015 10:59)

    Ein wunderschöner Blog mit klasse Tipps und tollen Bildern. Das weckt bei mir sowohl alte Erinnerungen als auch den immerwährenden Wunsch, wieder auf Reisen zu gehen. Mache ich auch demnächst. Ich bereite mich auf meine endgültige Auswanderung gerade finanziell vor und fange jetzt auch schon mit den ersten praktischen Vorbereitungen an. Nachzulesen auf http://projektkaribik.com
    Keep on travelling and good luck